Vergütungsanspruch

Der Anspruch auf die Vergütung für den PV-Strom ist an mehrere Voraussetzungen gebunden. Werden diese nicht beachtet, kann dadurch der Vergütungsanspruch entfallen.

Dazu gehört als Erstes die Anmeldung der Anlage bei der enercity Netz GmbH (eNG) vor Inbetriebnahme. Eine weitere wichtige Voraussetzung ist die Registrierung Ihrer neuen Anlage im Marktstammdatenregister (MaStR) unter www.marktstammdatenregister.de der Bundesnetzagentur (BNetzA). Sie muss unmittelbar nach der Inbetriebnahme der Anlage, spätestens nach vier Wochen, erfolgen. Ohne diese Registrierung besteht kein Vergütungsanspruch für den produzierten Strom. Bei einer verspäteten Registrierung erlischt der Vergütungsanspruch bis zur Registrierung.

PV-Anlagen müssen als weitere wichtige Voraussetzung die Anforderungen des § 9 EEG 2017 erfüllen. Das bedeutet, dass die Anlagen mit einer technischen Einrichtung zur ferngesteuerten Reduzierung der Einspeiseleistung bei Netzüberlastung auszustatten sind. Anlagen bis 30 kWp können stattdessen am Verknüpfungspunkt ihrer Anlage mit dem Netz die maximale Wirkleistungseinspeisung auf 70 Prozent der installierten Leistung begrenzen. Zusätzlich benötigen PV-Anlagen mit einer Leistung über 100 kWp eine technische Einrichtung zur Abrufung der jeweiligen Ist-Einspeisung.