Hannover, 04. November 2013

Lücken in der "Transparenzoffensive" von Care Energy

Nachdem Care Energy - die Marke von UPG United Power & Gas GmbH & Co.KG - seit der Kündigung der Netznutzung durch die enercity Netzgesellschaft (eNG) am 28.10.2013 in keiner Weise Kontakt zur eNG aufgenommen hatte, startete das gekündigte Unternehmen am Freitag, den 1.11.2013, eine "Transparenzoffensive". Mit Veröffentlichung des Einzahlbelegs vom 28.10.2013 wurde behauptet, Care Energy komme seinen Verpflichtungen zur Vorabzahlung nach und kündigte rechtliche Schritte an.

Bei der eNG sind bisher keine entsprechenden Signale von UPG United Power & Gas GmbH & Co.KG eingegangen. "Wir möchten vielmehr im Sinne der Transparenz einige Fakten ergänzen, die zeigen, dass die Kündigung der Netznutzung vertragsgemäß ist ", sagt enercity Netzgesellschaft-Geschäftsführer Carsten Heckmann. Zahlungsziel für Vorabzahlungen ist laut Standardnetznutzungsvertrag der eNG jeweils der 25. des Monats. Dieser gilt für alle der rund 280 im eNG-Netz tätigen Stromlieferanten und basiert auf dem branchenüblichen Regelwerk.

Für das Netz der eNG ist seit Juni 2013 wegen vorangegangener regelmäßiger Zahlungsrückstände und Unpünktlichkeiten bei den Zahlungen für Care Energy die Vorabzahlung in beiderseitigem Einvernehmen vereinbart worden. "Aufgrund einer wiederholten Vertragsverletzung durch regelmäßige Nichteinhaltung von Zahlungszielen haben wir am 28.10.2013 die Strom-Netznutzung durch die UPG United Power & Gas GmbH & Co.KG gekündigt", so eNG-Geschäftsführer Heckmann. "Das am 29.10.2013 verspätet eingegangene Netznutzungsentgelt wird für den Zeitraum nach Beendigung des Lieferantenrahmenvertrags wieder rückerstattet."

Weitere Informationen zur enercity Netzgesellschaft mbH finden Sie unter: www.enercity-netz.de

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