Kraft-Wärme-Kopplung-Anlage anmelden

Nachdem Sie die Entscheidung für ein BHKW getroffen haben, wollen wir Ihnen die Anmeldung der Anlage erleichtern. Wir erläutern Ihnen die wichtigsten Schritte von der Anmeldung der Anlage durch Ihren Installateur bis zur Abrechnung der KWK-Strommengen durch uns. Am Ende finden Sie eine Checkliste mit den wichtigsten Punkten für Sie zum Download.

Blockheizkraftwerk als KWK-Anlage bei enercity Netz anmelden

Erste Schritte

Die Entscheidung für die Investition in ein Blockheizkraftwerk (BHKW) ist nicht nur eine ökologische, sondern häufig auch eine ökonomische Entscheidung. Der enercity Fond "proKlima" oder auch die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen stellen dazu unter dem Suchbegriff „Blockheizkraftwerke“ umfangreiche Unterlagen zur Verfügung, die Ihnen bei der Entscheidung zu einem BHKW helfen können.

Die Anmeldung des BHKW erfolgt durch Ihren Fachplaner oder Installateur. Dieser sendet einen formlosen Antrag mit der Bitte um Genehmigung und die erforderlichen Unterlagen an unseren technischen Fachbereich Messstellenservice Strom.

Technische Unterlagen

Wir benötigen für das Projekt neben einem formlosen Antrag unter anderem einen Lageplan des Objektes, ein Übersichtsschaltbild, das VDEW-Datenblatt des eingesetzten BHKW sowie die Prüfbescheinigung der Schutzeinrichtung. Diese Unterlagen erstellt Ihnen Ihr Planer oder Installateur und reicht sie bei uns ein.

Anhand dieser Unterlagen prüfen wir, wie das geplante BHKW in unser Netz eingebunden werden kann. Bei kleinen Mini-KWK-Anlagen ist dies in der Regel mit geringem Aufwand möglich. Eine Abstimmung ist aber in jedem Fall erforderlich. Grundlage dieser Abstimmung sind die technischen Anschlussbedingungen (TAB) des Netzbetreibers. Nachdem die wesentlichen Punkte zur Voll- oder Überschusseinspeisung, zum Zählerplatz, zur Netzschutzeinrichtung und zur Netzanbindung geklärt sind, steht dem Einbau des BHKW nichts mehr im Wege. Die Inbetriebnahme des BHKW und den Zählereinbau beantragt ebenfalls der von Ihnen beauftragte Installateur.

BAFA-Zulassung

Anschließend erhalten Sie von uns einen Vertrag für die Einspeisung des von Ihnen produzierten Stromes, indem wir alles rund um die Einspeisung mit Ihnen regeln. Zur Vergütung des Stromes benötigen wir den von Ihnen unterzeichneten Vertrag mit den Angaben zur Bankverbindung, zum Auszahlungsmodus (monatliche Abschläge oder jährliche Einmalzahlung), zur Steuerpflicht und die BAFA-Anzeige bzw. BAFA-Zulassung. Ohne die BAFA-Anzeige/BAFA-Zulassung ist eine Vergütung nicht möglich. Die Zulassung ist unbedingt im Jahr der Inbetriebnahme zu beantragen, da eine nachträgliche Beantragung bei der BAFA immer nur bis zum Anfang des Jahres, indem die Zulassung beantragt wurde, wirkt.